27.01.19

27. Januar - 27. März 2019: Ausstellung "Über die Grenzen des Sichtbaren" von Jörg Munz

Birkenfeld, Art Gallery 64, Hauptstraße, 26-28

Vernissage Jörg Munz – „Über die Grenzen des Sichtbaren“

Am Sonntag den 27. Januar 2019, 11 Uhr eröffnet die Ausstellung mit Werken von Jörg Munz in der ArtGallery 64.
Jörg Munz ist gebürtiger Saarländer, lebt und arbeitet in Saarbrücken. Er studierte Freie Kunst an Hochschule der Bildenden Künste Saar bei Prof. Bodo Baumgarten und erwarb 2004 sein Diplom Frei Kunst mit Auszeichnung und im gleichen Jahr die Ernennung zum Meisterschüler. Er etablierte sich in all den Jahren durch zahlreiche Ausstellungen innerhalb Deutschlands sowie in den angrenzenden Nachbarländern Frankreich und Luxembourg.

In der ArtGallery 64 zeigt er nun Werke aus den Jahren 2016/17/18 in Öl auf Leinwand und Öl auf experimentelle Fotografie sowie Mischtechnik auf Papier. Seit 2004 ist die Natur Thema in seinen Bildern. Doch geht es ihm nicht um die reale Abbildung der gesehenen  Landschaft. Die naturbezogenen Arbeiten lassen viel Spielraum für den einzelnen Betrachter – der Grad der Abstraktion ist bis zu einem gewissen Punkt vorangetrieben, wo Landschaftliches und Abstraktion zwar anwesend sind doch wo andererseits zweifelsfrei identifizierbare Details sich wieder auflösen. Die Natur erschließt sich in unserer „durchzivilisierten Gesellschaft“ nicht nur im Panoramablick über Wiesen und Felder sondern im Erfassen dessen was sie im Innersten zusammenhält: ihren Strukturen, deren Teil – und nicht nur deren Beobachter wir selber sind. Vielleicht ist die eigentliche Natur – heute ein Bild der Natur. < (E.W. Uthemann über J. Munz)   Jörg Munz nimmt einerseits die real gesehene Natur zum Anlass seine Werke anzufangen – doch ist das fertige Bild letztendlich eine Neuschaffung  des Gesehenen. Andererseits geht Jörg Munz völlig frei an die Leinwand heran. In den aktuelleren Werken ruft er in sich  gespeicherte Natureindrücke ab und setzt sie frei  und in einer emotionaler Farbgebung um.  Diese „entrealisierte Malerei“ schafft neue Möglichkeiten der Interpretation, des Sehens und Erkennens.

Die Ausstellung ist ab dem 27. Januar 2019 bis 27.03.2019 täglich von 10:00 bis 19:00 Uhr in der Art Gallery 64, Hauptstr. 26 – 28, 55765 Birkenfeld zu sehen.   

Folgeveranstaltungen:
Workshop „Einführung in die Ölmalerei“ am 08.02.19, 17 Uhr

Workshop „Wege in die Abstraktion“ am 22.02.19, 17 Uhr

Künstlergespräch
-Laudatio Dipl. Des- Werner Redzimski-
15.03.19, 17 Uhr

Die Biografie des Künstlers finden Sie weiter unten.
                                                                                                                                  
Die Art Gallery 64 freut sich auf Ihren Besuch.

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Biografie Joerg  Mathias Munz                                                               
1960    geboren in Sulzbach/Saar
1978    Ausbildung im Maler und Lackiererhandwerk
1995  bis 2006 als Galerist und als freischaffender Künstler tätig
1999    Studium Freie Kunst  an der Hochschule der Bildenden  Künste Saar – bei Prof.
              bei Prof. Bodo Baumgarten                                                                                                                                                                                                                                                                                           
2004    Diplom Freie Kunst, mit Auszeichnung an der HBK Saarbrücken
2004    Ernennung zum Meisterschüler von Prof. B. Baumgarten
2005    Nominierung der HBK  Saar für die Kunst und Ausstellungshalle in Bonn
2008    Vorstandsmitglied des BBK Saar
2010    Förderung des Ministeriums für Kultur, Bildung und Wissenschaft des Saarlandes
                und Aufnahme in die Kunstsammlung des Saarlandes
2013    Förderung der Landeshauptstadt Saarbrücken und Aufnahme in die Kunstsammlung
               der Stadt Saarbrücken, lebt und arbeitet in Saarbrücken
 
Zu den Bildern:
 Meine Hauptthematik ist die Natur - die Botschaft in meinen Bildern ist die Betrachter zurück zur Natur zu bewegen. Diese einzigartige und sehr vielfältige Natur als unser Ursprung und als unerschöpfliche Inspirationsquelle der Formen, Farben und Lichtverhältnisse neu zu entdecken. Doch mir geht es nicht ums Abbilden von Landschaften. Die Natur erschließt sich in unserer „ durchzivilisierten Gesellschaft“ nicht nur im Panoramablick über Wiesen und Wälder sondern im Erfassen dessen was sie im Innersten zusammenhält: ihren Strukturen, deren Teil – und nicht nur deren Beobachter wir selber sind. Vielleicht ist die eigentliche Natur – heute ein Bild der Natur.
 Ich nehme reale oder gezeichnete Landschaftsausschnitte zwar zum Anlass der Arbeit, aber das fertige Bild ist letztendlich eine Neuschaffung des Gesehenen. Jedes - meiner Werke ist nicht von vorn herein geplant sondern entsteht in einem Arbeitsprozess. Es verändert sich ständig bis ich mit dem Ergebnis zufrieden bin. Ich sehe meine Werke im Spannungsfeld zwischen Realismus, Abstraktion und reiner Malerei.
„Ein Bild anzufangen ist für mich immer sehr spannend, nichts ist festgelegt. Das Werk muss wachsen, es ist die Summe von Anlass, spontanen Reagieren, Zufall und geistiger Auseinandersetzung.
„Das Land als das Objekt bildlicher Gestaltung ist an sich kein Ganzes, vielmehr der Teil eines unendlich großen Ganzen und unterscheidet sich dadurch von anderen Objekten, zumal von menschlichen Körpern. Es weist über sich hinaus als Fragment, Probe, Beispiel und regt die Phantasie an, über die Grenzen des Sichtbaren zu schweifen.“ Max J. Friedländer Essay – Die Sonderart des Landschaftlichen

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