• Theaterfahrt: Carmen und Bolero

Theaterfahrt: Carmen und Bolero

Ballett - Doppelabend im Theater Trier, 16:00 Uhr

Fotografin: Bettina Stöß

Carmen/Bolero
Ballettabend von Roberto Scafati
Musik von Arvo Pärt, Maurice Ravel und Rodion Konstantinowitsch Schtschedrin nach Georges Bizet
Tragödie, Liebe, Hass, Eifersucht … Carmen/Bolero zeigt die klassischen Elemente der großen Oper, jedoch in gekürzter und verdichteter Form. Gleichzeitig schafft Ballettdirektor Roberto Scafati in seinem neuen Werk eine ganz eigene Kreation.
Wo ursprünglich Carmen und Bolero als zwei getrennte Werke an einem Abend aufgeführt werden sollten, erzeugt der Doppelabend nun eine Einheit, verwebt beide Teile zu etwas Neuem. Die Herausforderung liegt für Scafati in der sinnhaften Verknüpfung. Trotz der tragischen Geschichte Carmens’, der Dunkelheit, die die Figur umgibt, liegt etwas Hoffnungsvolles darin. Denn die Botschaft seines Werkes ist eindeutig: Der Tod ist nichts, vor dem man sich fürchten muss. Das Leben ist ein Kreislauf, der Tod nicht das Ende.
Carmen tanzt vor den Augen der Männer. Don José und der Torero Escamillo platzen beinahe vor Gier nach ihr, während an den Frauen die Eifersucht nagt. Heißblütig trotzt Carmen dem Tod – doch ist ihr Verhängnis vorgezeichnet, ihr Schicksal nimmt seinen Lauf und sie wird von Don José erstochen. Scafatis Carmen hingegen trotzt dem Tod. Sie kostet jeden Moment aus, nutzt jede Minute, geht ihren weiblichen Bedürfnissen und Trieben nach. Wissend, dass sie keine Folgen zu erwarten hat, da ihr Schicksal bereits besiegelt ist. Ihr Sterben ist nicht aufzuhalten. Mit Carmens Tod endet das Stück jedoch nicht. Mit dem Bolero wird sie wieder geboren. Wie in einer Art Trance erwacht sie zu neuem Leben. Unterstützt wird ihre Wiedergeburt durch die sich wiederholende Rhythmik des Boleros und der anhaltenden Steigerung. Während Carmen zu neuem Leben erwacht, befreit sie sich zugleich von inneren und äußeren, gesellschaftlichen Zwängen, voller Selbstvertrauen und Stärke. Wobei die Choreographie in gewisser Weise die Musik kontrastiert und sich auf Carmens Veränderung fokussiert.
Choreographiert hat Ballettdirektor Roberto Scafati den großen Theatermythos Carmen nach der Musik von Rodion Schtschedrin, welcher 1967 für das Moskauer Bolschoi-Theater auf Basis von Georges Bizets Oper eine Ballettmusik erarbeitete. Erweitert wird das musikalische Spektrum dieser neuen choreographischen Fassung durch Maurice Ravels Bolero und die Komposition Fratres von Arvo Pärt.
Choreographie & Inszenierung: Roberto Scafati
Musikalische Leitung: Wouter Padberg
Bühne & Kostüme: Marianne Hollenstein
Dramaturgie: Anna-Luella Zahner
Mit: Francesco Aversano, Breno de Camargo, Vittoria Carpegna, Laura Evangelisti, Leonardo Germani, Anne van Gorp, Damien Nazabal, Jayron Ruben Pérez Cabrera, Giulia Pizzuto, Giorgio Strano, Hana Szychowicz, Prima Tharathep
Philharmonisches Orchester der Stadt Trier

 

Die Fahrt kostet 33 Euro pro Person. Der Preis beinhaltet Eintritt und Busfahrt.  Anmeldung erfolgt bei der VHS-Baumholder unter: 06783 4063.

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